Zeche Recklinghausen in Recklinghausen-Süd

1869 - 1974


Recklinghausen Übersicht


Die Entwicklung der Zeche Recklinghausen zeigt einige typische Merkmale der ersten Tiefbauzechen im mittleren Ruhrgebiet. Das Kapital für das Teufen der Schächte kam aus dem Ausland, ebenso die Technologie zur Bewältigung der hohen Wasserzuflüsse. Dies bedingte auch die Vergrößerung der Grubenfelder, i.d.R. nach Norden. Die Notwendigkeit zu Rationalisierung und Zusammenlegung mehrerer Anlagen bei der ersten großen Krise in den 1920er Jahren ist hier gut erkennbar. Ebenso typische Reaktionen auf die seit 1958 einsetzende Krise, die letzlich bis zum Ende des Bergbaus im Ruhrgebiet andauerte.
Da die Zeche aus einer Gruppe von Anlagen in Herne und Recklinghausen hervorging werden diese im Folgenden chronologisch vorgestellt, damit unnötige Wiederholungen ausbleiben. Nach 1931 wurden die Anlagen Recklinghausen I und II zusammengelegt. Von 1957 bis 1966 bestand ein Verbund mit Julia. Nach der Stilllegung wurden die noch wirtschaftlich zu gewinnenden Flöze von der Zeche Ewald in Herten abgebaut. Alle drei Zechen waren unter Tage aus Sicherheitsgründen sehr früh durchschlägig, da sie mit Wassereinbrüchen und Schlagwetterexplosionen zu kämpfen hatten. Dies erklärt auch den mehrfachen Besitzerwechsel.


von der Heydt

Von der Heydt
Keine Reste blieben von der Zeche von der Heydt, die eine der ältesten im Bereich der heutigen Herner Innenstadt war. Sie entstand durch die Initiative des Kaufmanns Wilhelm Endemann aus Bochum. Er mutete ab 1857 fünf Felder und benannte sie nach dem preußischen Handels- und Finanzminister August Freiherr von der Heydt. Da ihm die finanziellen Mittel zum Abteufen eines Schachts fehlten verkaufte er die von der Heydt Felder an an belgische und französische Investoren. Sie verfügte wie die Engländer über viel Kapital. In ihren Bergbaurevieren waren alle Felder lange vergeben und so bot das Ruhrgebiet eine Alternative. Dazu war die "Société civile belge des charbonnages d'Herne-Bochum" geründet worden. Ab 1864 wurde ein Schacht abgeteuft, bei dem wegen starker Wasserzuflüsse bis ca. 100 Teufe Tübbinge eingebaut wurden. Das Verfahren stammte aus England und wurde hier zum dritten Mal angewendet. 1866 konnte die Förderung aufgenommen werden. Die Zeche erhielt den Namen Providence, zu Deutsch Vorsehung oder auch Schutzengel. Der vom Oberbergamt vorgeschriebene zweite Schacht (Fluchtweg) wurde ab 1867 geteuft. Auch hier traten starke Wasserzuflüsse auf. Für Tübbinge fehlte das Geld, da im gleichen Jahr die nördlich angrenzenden Felder Julia, Julia I und Bibiana gekauft wurden. Der Schacht wurde 1868 gestundet. Ein einziger Schacht reichte zwar für die 103010 t Kohleförderung in diesem Jahr aus; für die Wetterführung nicht. So kam es 1868 zu zehn kleineren Schlagwetterexplosionen mit einem Toten und mehreren Verletzten und 1869 einer weiteren mit drei Toten. Die Ursache lag am offenen Geleucht. Von 1871 bis 1876 erfolgte die Umstellung auf Sicherheitslampen. Der fehlende zweite Schacht konnte mit Durchschlägen zu den Nachbarzechen Barillon (1880) und Clerget (1881) kompensiert werden. Diese hatten jeweils auch nur einen Schacht. Nun kam der Betrieb in geregelte Bahnen, da die abgebauten Flöze der Fettkohlenpartie von sehr guter Qualität und günstig gelagert waren. Die Tagesanlagen waren allerdings veraltet und der Förderschacht reichte nicht mehr bis zu den neu erschlossenen Fördersohlen. So kam es 1889 zum Verkauf an die Harpener Bergbau AG. Es folgte die Rückbenennung der Zeche in Von der Heydt.
Der zweite Schacht kam 1896 in Förderung und die Tagesanlagen der Zeche wurden modernisiert. Die jahrelange Überlastung von Schacht 1 machte sich 1896 mit einer Schieflage im oberen Bereich bemerkbar. Mehrfach entgleisten Förderkörbe. Danach wurde der Schacht insgesamt neu ausgebaut. Etwa bis zum 1. Weltkrieg blieb die Zeche die profitabelste der Harpener Bergbau AG. Mit der Erschöpfung der Fettkohlen Begann der Abstieg. Die Kokerei wurde 1911 stillgelegt. Eine neu errichtete Brikettfabrik konnte von 1910 bis 1916 gute Gewinne erzielen, den Zechenbetrieb aber nicht mehr retten. Ab 1918 wurde die Förderung auf der Nachbarzeche Julia gehoben. Der Grund war das Höherlegen der Bahnstrecke und des Herner Bahnhofs, um die ständig geschlossenen Bahnübergänge durch Unterführungen zu ersetzen. Jetzt wäre ein Anschlussgleis der Zeche zu steil geworden und nicht mehr befahrbar. Ab 1928 übernahm Julia die Zeche komplett. Nur noch für Seilfahrt und Wetterführung blieben die Schächte offen. Diese Situation zeigt ein Luftbild von ca. 1928. Die im Vordergrund erkennbare Straße war Sackgasse, rechts lag der Zechenbahnhof. Heute verläuft darüber die Cranger Straße in die Herner Innenenstadt. Gut zu erkennen ist die eingeengte Lage der Zeche. Sie ist komplett mit Wohnhäusern umbaut. Wegen der Innenstadtlage gab es nur eine Hand voll Zechenhäuser. Die Kokerei links von den Schächten wird gerade abgebrochen. Wie sie sich mit dem damals üblichen Löschen des ausgedrückten Koks mit Wasserschläuchen auf die Umgebung auswirkte braucht nicht weiter erläutert werden. Auch wenn die Anlage bessere Aussichten gehabt hätte wäre wegen der beengten Lage eine Erweiterung kaum möglich gewesen. Dies traf für viele Zechen in den Innenstädten zu (z.B. Hibernia in Gelsenkirchen, Hercules und Graf Beust in Essen).
Auf dem Gelände verblieben zunächst noch die Verwaltung der Zechengruppe Herne und die Markscheiderei. Die verbliebenen Gebäude erhielten neue Nutzungen (z.B. Freiwilligenarbeitslager oder Tennishalle). Dazu kam eine kleine Parkanlage. Nach dem 2. Weltkrieg bezogen überwiegend Handwerksbetriebe die noch vorhandenen Gebäude. 1969 entstand am Schacht 2 ein Tagesbruch. Die Verfüllsäule war nachgesackt und der entstandene Hohlraum eingebrochen. Der Schacht wurde auf 42 m Teufe aufgewältigt und mit einem Betonpforpfen gesichert. 1974 wurden die letzten Gebäude abgerissen und das Zechengelände verkauft.
Heute ist ein Teil der Betriebsfläche mit Wohnhäusern bebaut. Die beiden Schächte liegen im Grünstreifen innerhalb einer sehr großen Seniorenwohnanlage. Sie sind mit Rohren und Tafeln markiert. Wenn man den Hausmeister anspricht, können die Schächte aufgesucht werden.
Eine Kuriosität bestand von 1952 bis 1964. Bedingt durch den Kohlemangel entstanden nach dem 2. Weltkrieg hunderte Kleinbetriebe (v.a. südlich der Ruhr). In dieser Zeit betrieb die Gewerkschaft Wisoka die Kleinzeche von der Heydt unter Nutzung der bestehenden Schächte. Sie war damit eine "echte" Tiefbauzeche, da die anderen Anlagen meist als Stollen betrieben wurden und geringe Teufen erreichten. Nur noch die Zeche Liselotte in Bochum-Querenburg hatte einen Tiefbauschacht der Zeche Mansfeld übernommen. Er war aber mit 118 m nicht annähernd so tief wie bei Von der Heydt. Abgebaut wurden die Flöze Sicherheitspfeiler der Schächte. Jahrlich wurden zwischen 14000 und 24000 t gefördert, maximal 28919 t im Jahr 1961.
1899 kam es bei einem Streik zu den "Herner Krawallen". Die gesamte Mittags- und Nachmittagsschicht fuhr nicht an. Eine Protestkundgebung auf der Bahnhofstraße wurde von Polizei und Militär mit Schusswaffen brutal aufgelöst. Drei Demonstranten starben und zwölf wurden schwer verletzt.

Julia

Julia
Auch die Zeche Julia wurde von Wilhelm Endemann gegründet. Er hatte eine Vorliebe für die Hohenzollern und soll die Anlage nach einer der Prinzessinnen benannnt haben. Nach der Verleihung der Felder Julia, Julia I und Bibiana im Jahr 1857 fand er keinen Käufer und zahlteregelmäßig das fällige Rezessgeld, eine Art Strafe bei nicht sofortiger Abteufe eines Schachts. Andernfalls hätte er die Mutungsrechte verören. 1867 übernahmen die Gesellschafter der Zeche Providence die Felder und änderten den Name in Barillon. Es existiert nur das Wort "baril" (Barrel, Faß) im offiziellen Wörterbuch, umgangssprachlich wird mit "barillon" ein kleines Fass bezeichnet. Damit ist möglicherweise eine ironische Anspielung auf die zu erwartenden Ausbeuten gemeint. Wahrscheinlicher hatte einer der Anteilseigner den Familiennamen Barillon.
Wie schon bei Abteufen von Providence traten starke Wasserzuflüsse auf. Hier wurden auf 50 m Tübbinge eingebaut. Auf dieser Anlage wurde 1869 das erste eiserne Fördergerüst im Ruhrgebiet gebaut. Diese waren vorher immer in Holz ausgeführt, wie auch die innerhalb der Malakofftürme in den 1870er Jahren. Es war eines der im Ruhrgebiet seltenen Pyramidengerüste. Eiserne Gerüste wurden i.d.R. gegen Ende des 19. Jahrhundert Standard (bruchsicherer Stahl verfügbar). Der wesentliche Grund war, dass immer wieder Brände die Förderung lahmlegten.
1872 traf es auch Barillon. Dierekt am Schacht brach ein Feuer aus, das auf die Förderanlage übergriff. Das eiserne Gerüst blieb zwar verbogen stehen, aber die Förderseile aus Aloe- und Hanffasern brannten durch. Die Förderkörbe stürzten ab und 16 Bergleute konnten erst nach dem Löschen befreit werden. Sie hatten Glück, dass kaum Brandgase in die Grubenbaue einzogen, da es keinen zweiten Schacht als Rettungsweg gab. Es dauerte drei Jahre bis alle Schäden beseitigt waren. Die Kohleförderung war ab 1875 sehr profitabel und die Zukunftaussichten gut. Dann wurde Ende Januar 1877 die Wasserhaltungsmaschine beschädigt. Da die damals üblichen Balancier-Damfmaschinen Unikate waren dauerte die Lieferung des Ersatzteils bis Mitte des Jahres. Das Wasser wurde mit Gefässen, die unter dem Förderkorb hingen gehoben. Der Korb mußte daher höher gezogen werden als normal und die Fangvorrichtung ausser Betrieb gesetzt. Dadurch stürzte der Korb zweimal ab. Erstaunlicherweise konnte fast die Förderung des Vorjahrs erreicht werden.
Im Jahr 1880 ereignete sich eine Schlagwetterexplosion mit sieben Toten und vier Verletzten. Die schlechtere Konjunktur und der materielle Schaden des Feuers hatten die Anlage des dringend notwendigen Wetterschachts verzögert, der ab 1886 geteuft wurde. Die Lage verbesserte sich grundlegend erst mit der Übernahme durch die Harpenener Bergbau AG 1889 und der Umbenennung in Julia.
Die Betreiber hatten zwar trotz aller Wiedrigkeiten einen hohen Gewinn erziehlt, fanden aber den Zeitpunkt für einen Verkauf günstig. In den nächsten Jahren wäre eine Modernisierung der veralteten Tageanlagen nötig geworden. Unter Tage waren große Vorräte vorgerichtet und die Kohlequalität hervorragend. Trotz der Empfehlung von Friedrich Grillo lehnte der Aufsichtsrat der Gelsenkirchener Bergbau AG, deren Zechen westlich angrenzten den Kauf ab. So kamen die Zechen zur Harpener Bergbau AG mit Sitz in Bochum. Für sie bildeten sie zusammen mit Recklinghausen I und II ein zusammenhängendes Kohlenfeld, das aber keine Verbindung zu den eigenen Anlagen besaß.
Die Tageanlagen wurden komplett erneuert und waren 1908 mit der Inbetriebnahme des Verwaltungs-/Waschkauentrakt abgeschlossen. 1894 erhielt der Schacht 1 ein neues Fördergerüst. Es war ungewöhnlich hoch, da acht-etagige Förderkörbe eingehängt wurden. Ab 1903 wurde der Schacht 2 abgeteuft, der 1907 in Förderung ging. Er erhielt einen Tomsonbock. Er war von dem belgischen Bergbauingenieur Tomson entwickelt worden. Tomson war ab 1882 Direktor der Harpener Zeche Gneisenau und baute dort 1886 über dem Schacht 2 das erste dieser Gerüste auf. Es wurde wegen der guten Eigenschaften auf fast allen Anlagen der Harpener Bergbau AG eingesetzt. [Wenn man auf historischen Fotos ein solches Gerüst sieht, handelt es sich fast immer um eine Harpener Zeche].
1918 wurde wie oben schon beschrieben die Zeche von der Heydt angeschlossen und 1961 dann an die Zeche Recklinghausen angegliedert. Als eigenständige Anlage förderte Julia 500000 - 800000 t/a mit dem Maximum von 814788 t 1939, von der Heydt 280000 - 360000 t/a mit dem Maximum von 471983 t 1900.
Von Julia sind noch einige Gebäude am Schacht 1 erhalten. Das historisch wertvolle Verwaltungsgebäude wurde für den Bau eines Verbrauchermarkts abgerissenn. Auf dem Zechengelände liegen Gewerbebetriebe und der Herner Großmarkt. Der Schacht Julia 1 befindet zugestellt auf dem Lagerplatz einer Baufirma, Schacht Julia 2 ist an der eingezäunten Abdeckung auf dem Parkplatz des Verbrauchermarkts zu erkennen. Schacht 3 liegt nicht frei zugänglich am Rand des Areals.

Recklinghausen

Recklinghausen I
Die Felder mit den Bezeichnungen Recklinghausen I - VII und Emscher wurden ab 1855 gemutet (durch Bohrungen). Die Verleihung erfolgte 1869 und 1880 in diesem Fall nicht durch den Staat sondern den Herzog von Arenberg, dem traditionell das Bergregal zustand. Das Oberberbamt bestätigte in diesem Fall die Verleihung. 1869 kaufte die belgische Société civile auch diese Felder auf. Sie lagen nördlich der früher erworbenen. Nach diesem Muster lief die Nordwanderung des Bergbaus an der Ruhr ab den 1850er Jahren ab. Da das Deckgebirge immer weiter zunahm stieg der Kapitalbedarf in gleichem Maß an. Üblicherweise waren daher nicht die Bohrgesellschaften die späteren Zechengründer.
Der Schacht Clerget 1 wurde in der fast menschenleeren Emscherniederung abgeteuft ganz die Nähe zur Bahnlinie Wanne-Münster. Der Name geht wohl auch hier auf einen der Geldgeber zurück. Von den Bergleuten wurde der Name zu "Klärchen" eingedeutscht und war später die inoffizielle Bezeichnung der Zeche. Das Abteufen begann 1869 und erforderte auch hier den Einbau von Tübbingen. Durch den Deutsch-Französischen Krieg ruhten die Arbeiten. Der abgesoffene Schacht wurde Mitte 1871 gesümpft und weiter geteuft. 1875 begann die Förderung. Wie bei der Zeche Barillon erhielt der Schacht ein Pyramidengerüst. Aus dem Zechenbahnhof entwickelte sich der Bahnhof Bruch (Recklinghausen-Süd). Der notwendige zweite Ausweg wurde mit einer 2000 m langen Strecke zur Zeche von der Heydt (1879 - 1881) geschaffen.
Der Schacht Clerget 2 wurde ab 1882 in Hochlarmark abgeteuft. Er ging 1885 in Förderung und hatte ein Anschlußgleis zum Bahnhof Bruch. Unter Tage wurden Querschläge nach Clerget 1 und Julia aufgefahren. So waren auch hier Fluchtwege vorhanden. Da nun über 1600 Bergleute auf beiden Anlagen arbeiteten begann die Zeche mit dem Bau von Koloniehäusern, die die Keimzellen der heutigen noch vorhandenen Siedlungen waren. Die bekannteste davon ist die nach ihrem Grundriss benannte Dreiecksiedlung. Kurz vor der Übernahme durch die Harpener Bergbau AG im Jahr 1889 ereignete sich eine Schlagwetterexplosion mit drei Toten und acht Verletzten.
Mit der Übernahme kam es zur Umbenennung in Recklinghausen I und Recklinghausen II. Unter Tage waren deide Anlagen gut ausgebaut. Über Tage waren größere Investitionen nötig. Ab 1894 wurde Recklinghausen I umfassend ausgebaut. Der Schacht wurde weiter geteuft und erhielt wie der von Julia ein Gerüst, das einen achtetagigen Förderkorb heben konnte. Der zweite Schacht wurde ab 1901 abgeteuft. Dafür gab es zwei Gründe. Das Oberbergamt verbot die 1900 die gleichzeitige Nutzung eines Schacht für ein- und ausziehende Wetter. Wichtiger war der zweite. Die Harpener Bergbau AG mußte vor dem 30. September 1903 den Schacht fertigstellen, damit er beim Kohlesyndikat für die Fördermenge angerechnet werden konnte. Dabei kam es zu erheblichen Problemen. Das Senkschachtverfahren wegen einer Schwimmsandschicht funktioniert bis zu einer Teufe von 10 m. Dort bewirkten große Gerölle und Knochenreste eine Schiefstellung des Senkzylinders. Bis 14 m konnte er noch hydraulisch gedrückt werden, dann blockierte ihn grober Mergel. Es mußte eine anderes Abteuftechnik angewendet werden. Man entschied sich gegen das Gefrierverfahren und baute Den Senkzylinder zu eine Druckschleuse um. Danach konnte konventionell gearbeitet werden. Das Verfahren kam aber nur bis zu 40 m Teufe, da der Luftdruck ohne Gefahr für die Arbeiter nicht mehr als 4 bar betragen durfte. Der Schacht wurde daher von der 4. Sohle aus hochgebrochen. Er konnte knapp vor dem Ablaufen der Frist fertiggestellt werden. Er erhielt den üblichen Tomsonbock. Daneben entstand ein neues Verwaltungs- und Kauengebäude.
1925 wurden die Tagesanlagen noch einmal gründlich modernisiert. Beide Schächte erhielten eine gemeinsame Schachthalle und daneben entstand eine neue Kohlenwäsche. Die Weltwirtschaftskrise beendete den selbständugen Betrieb. 1931 wurde die Zeche stillgelegt. Die Kokerei wurde ab 1937 wieder betrieben und 1945 endgültig aufgegeben. Nach dem Abriss wurde hier das zentrale Sägewerk zur Versorgung der Harpener Zechen eingerichtet, das ein riesigen Lagerplatz benötigte. Das südliche Zechenareal wurde 1953 an die DEUMu (Deutsche Erz- und Metallunion) verpachtet, die dort eine riesige Verschrottungsanlage betrieb. Der Schrott konnte günstig zu den Hüttenwerken in Salzgitter per Schiff transportiert werden. Er wurden auch ausgemusterte Dampflokomotiven und Binnenschiffe zerlegt.
Der Schacht 1 erhielt ein kleines Befahrungsgerüst. Schacht 2 diente als Materialschacht zur Versorgung der Zeche mit Grubenholz. Beide Schächte dienten weiter zur Bewetterung und Wasserhaltung. Die Schachtgerüste und die noch vorhandene Kohlenwäsche wurden ab 1988 abgerissen und die Schächte verfüllt.
Von den Zechengebäuden ist u.a. die Waschkaue (von einem Textilunternehmen genutzt) und ein daran anschließendes Verwaltungsbebäude erhalten. Das Ensemble steht seit 1981 unter Denkmalschutz und gilt als ein Musterbeispiel für die Industriearchitektur des 19. Jahrhunderts. Sehr ungewöhnlich ist das Sheddach. Dieses war für Textilfabriken typisch, da es für blendfreies Licht sorgte und Schlagschatten in der Halle vermied. Auf dem weitgehend freigeräumten Zechengelände haben sich Gewerbebetriebe angesiedelt. Einige stehen gebliebene Hallen nutzt eine Spedition. Der größte Teil der Fläche liegt brach. Neben der Verwaltung hat sich eine KFZ-Werstatt niedergelassen. Das gesamte Umfeld wirkt wenig attraktiv. Selbst ein Lebensmitteldiscounter hat aufgegeben. Grund dafür ist wohl auch die stark befahrene Bahnstrecke. Der beschrankte Bahnübergang ist oft sehr lange geschlossen.
Die beiden Schächte liegen direkt neben dem Bahnübergang. Der Schachtbereich ist eingezäunt. Erkennbar ist Schacht 1 an einer Protegohaube; der Schacht 2 ist mit einer Tafel markiert.
Die Zeche wurde von mehreren Unglücken getroffen. 1898 wurden vier Bergleute bei einem Strebbruch verschüttet. 1899 kam es zu einem Gebirgsschlag mit vier Toten und 13 Verletzten. Über Tage traten Risse in Hauswänden auf und Schornsteine stürzten um. Da die Erschütterungen bis Essen-Kray, Bochum und Castrop-Rauxel zu spüren waren sprach man vom "Erdbeben von Recklinghausen". 1917 kam es aus ungeklärter Ursache zur Explosion von 7,5 t Sprengstoff und Hunderter Zünder. Es entstanden große Mengen Kohlenmonoxyd, das sich in den Abbaubetrieben der 6. Sohle ausbreitete. 14 Bergleute starben, 28 erlitten Vergiftungen. Zwei Steiger der Grubenwehr starben beim Rettungseinsatz und drei erlitten schwere Vergiftungen.

Recklinghausen II
Die Zeche Recklinghausen II war die zentrale Anlage der Zechengruppe Herne. Der Schacht 1 (Clerget II) war nur als Wetterschacht für Clerget I geplant. Mit dem Abteufen von Schacht 2 begann die Entwicklung zur späteren Hauptanlage. Auch über ihm stand ein Tomsonbock. Mit der zunehmenden Konzentration auf diesen Standort wurden alle Funktionen hier zusammen gelegt, z.B. der zentrale Holzlagerplatz im Jahr 1967. Es wurde von einer Fremdfirma betrieben, ähnlich wie schon viele Arbeiten unter Tage wie Abteufen oder Streckenvortrieb. Über Tage wurden die Anlagen modernisiert und der Schacht 1 erhielt 1951 ein neues Gerüst mit einer Stahlkastenstrebe und eine stärkere Fördermaschine. Er sollte neben der Materialförderung auch bei Bedarf einen Teil der Kohlen heben. Ab 1952 wurde ein neues Kraftwerk für die Versorgung der Zeche mit Druckluft gebaut. Die alte Anlagen waren durch den Krieg völlig zerschlissen. Das wichtigste Projekt war das Abteufen von Schacht 4 als Zentralförderschacht. Er ging 1964 in Betrieb und war schon damals überdimensioniert. Er konnte die mögliche Förderung von 10000 t täglich nie erreichen. Benannt wurde er nach Konrad Ende, der nach dem Krieg die Entflechtung der Reichswerke, zu der die Zeche ab 1940 gehörte leitete. Sie kam so zum Salzgitter-Konzern, der die konjunkturelle Lage nicht richtig einschätzte. Er war damals der weltweit größte staatliche Konzern und war wohl eher von der Bundesregierung mit optimistischen bzw. populistischen Meinungen beeinflusst als von wirtschaftlichen Grundsätzen. So ist auch das Aufstellen einer Doppeldampffördermaschine zu erklären. Diese wurde von der auch zum Salzgitter-Konzern gehörenden Eisenhütte Prinz Rudolph in Dülmen geliefert. Ohne den Auftrag wäre ihre Gießerei 1960 stillgelegt worden statt Ende 1963. Das 53,5 m hohe Fördergerüst bildet bis heute eine Landmarke im Süden von Recklinghausen.
In der neben der Zeche liegenden Bergehalde wurden im Krieg Luftschutzstollen angelegt, die später als Lehrstollen genutzt wurden. Ab 1975 wurde das Stollennetz auf bis über 1200 m Länge erweitert. Hier befand sich das Zentrale Trainingsbergwerk der RAG mit Aus- und Weiterbildung. Es wurden insgesamt 44 verschiedene Lehrgänge angeboten. Es soll in Zukunft als Besucherbergwerk weiter geführt werden.
Bis zum Abbruch des Gerüsts von Schacht 2 1979 bildeten hier stehenden Fördergerüste bildeten ein interessantes Ensemble. Schacht 1 (kleines Strebengerüst), Schacht 2 (Tomsonbock) und Schacht 4 (Strebengerüst in Stahlkastenbauweise) bildeten die Entwicklung des Gerüstbaus ab. Die Kohlenörderung lief noch bis zur Übernahme durch die Zeche Ewald im Jahr 1974. Nachdem auch dieser Folgebetrieb 1990 endete wurde das Gelände weitestens abgeräumt.
Die parkartig gestaltete Betriebsfläche wird heute von dem unter Denkmalschutz stehenden Gerüst über Schacht 4 (Konrad Ende) dominiert. Dieser Typ wurde ab 1958 oft gebaut. Im Fördermaschinenhaus sind kulturelle Einrichtungen untergebracht, u.a. ein Verein, der sich um die Anlage kümmert. Über Schacht 2 stand bis etwa 2011 eine Protegohaube. Heute ist nur das Rohr der Nachfüllöffnung vorhanden. Offenbar ist kaum noch Methan im ehemaligen Grubenfeld vorhanden oder strömt zu größeren Absaugstellen wie auf der Zeche Ewald. Der Schacht 1 ist durch die rechteckige Betonplatte der Schachtabdeckung zu erkennen.
Um den Bedarf an Arbeitskräften zu decken baute die Zeche eine große Siedlung, die komplett erhalten ist. Der ungewöhnliche Grundriss hat zu ihrem Namen "Dreiecksiedlung" geführt. Sie wurde zwischen 1882/1886 begonnen und 1903 vollendet. Die Substanz der Anlage soll so weit wie möglich erhalten bleiben, da sie einen hohen Wohnwert hat.
Unglücke trafen die Zeche kaum. Bei Schlagwetterexplosionen starben 1895 drei und 1942 neun Bergleute.

Recklinghausen II
Für die Bewetterung des sich ausdehnenden Grubenfelds wurden weitere Schächte notwendig. Dazu wurde im Ostfeld 1938 der Ostschacht abgeteuft. Er lag ungünstig östlich des Fellbachsprungs. Ab 1940 wurde dieser Feldesteil der Zeche König Ludwig überlassen, deren Vorräte im Baufeld 1/2 zur Neige gingen. Sie konnte diesen Bereich kostengünstiger abbauen. Sie nannte den Schacht in Grullbadschacht um. Bei Mutungsbohrungen war im Stadtteil Grull war 1857 eine mächtige Solequelle angebohrt worden. Ihre Mineralienzusammensetzung entsprach der von renommierten Kurbädern. Man beschloss die Vermarktung und bis in die Mitte der 1880er Jahre, als die Quelle bergbaubedingt versiegte lief ein durchaus profitabler Solbadbetrieb. Nach dem Ende entwickelte sich der Kurpark zu einem beliebten Ausflugsziel. Die hölzernen Gebäude brannten 1902 ab und wurden durch einen Neubau ersetzt, der für Hotel- und Ausflugsbetrieb genutzt wurde. Ab 1938 diente er als Altenheim, das ein Pflegeorden betrieb. Ab den 1980er Jahren ist es nach Erweiterungbaute Seniorenwohnanlage. Der Schacht erhielt wie der Stadtteil seinen Namen durch die Lage neben dem Grullbad. 1949 wurden die Tagesanlagen für die Seilfahrt ausgebaut und erweitert. Das kleine Schachtgerüst mit einem 46 m hohen überbaut. Nach der Stillegung von König Ludwig 1965 kamen der Schacht und das Grubenfeld zurück. Der Schacht wurde bis auf 400 m verfüllt, da er zur Wetterführung der Zeche Ewald dienen sollte. Die Geologie in diesem Bereich schloss einen möglichen mechanisierten Abbau aus. Der Plan wurde nicht umgesetzt und der Schacht 1969 komplett verfüllt. Der Abbruch folgte 1972. Die Tagesanlagen dienten als Weiterbildungs- und Übungszentrum. Inzwischen hat der TÜV-Nord das Zentrum übernommen für Fortbildungsmaßnahmen und den Betrieb des Berufskolleg-Mitte.
1943 wurde der Schacht 3 abgeteuft. Er war zunächst nur Wetterschacht, da er keine Einbauten hatte. Ab 1956 wurden Förderwagen mit Waschbergen als Versatzmaterial nach unter Tage gebracht. Dazu reichte das Teufgerüst zunächst aus. Als 1957 durch die zu starke Belastung Schäden am Gerüst entstanden. Der Abbau im belieferten sehr profitablen Feld ruhte bis zur Inbetriebnahme des neuen Gerüsts 1958, da das Bergamt einen Abbau ohne Versatz nicht erlaubte und unter Tage keine Gleisverbindung bestand. Nach dem Anschluss an die Zeche Ewald blieb der Schacht für die Wetterführung offen und 1985 verfüllt. Der Schacht liegt in einem kleinen Waldstück und ist mit einer Tafel gekennzeichnet. Die wenigen Betriebsgebäude sind abgerissen.

Recklinghausen Aufbereitung
Bei der Zechengruppe Herne der Harpener Bergbau AG begann schon relativ früh die Konzentration der Aufbereitung aller angeschlossenen Zechen. Andere Beispiele sind die Zeche Zollverein Schacht 12 oder die Schachtanlage Robert Müser. Hier wurde ab der Bau der Zentralwäsche 1930. Ende 1931 ging sie in Betrieb. Sie lag in der Mitte der Zechengruppe. Der alte Hafen der Zeche Julia wurde dafür erweitert. Die Schachtanlagen Recklinghausen II und Julia waren über eine eingehauste Oberkettenbahn angebunden. Sie galt mit 2394 m Länge damals als längste in Europa. Mit der Inbetriebnahme wurden die Kohlenwäschen auf den Anlagen Julia und Recklinghausen II überflüssig uns nachfolgend abgerissen. Die Anlage Recklinghausen I hatte gerade eine neue Kohlewäsche in Betrieb genommen und war nicht angeschlossen. Erst nach Wiederinbetriebnahme der mit der mit der Zeche 1931 stillgelegten Kokerei im Jahr 1937 kam eine Seilbahn für die Belieferung mit Kokskohle dazu. Sie bestand bis 1945. Die ab 1937 neu gebaute Kokerei auf Julia erhielt Kokskohlen über die Kettenbahn. Der ursprünglich neben der Aufbereitung geplante zentrale Förderschacht wurde nicht verwirklicht. Ab 1957 begann der Zusammenschluss von Julia und Recklinghausen mit der Übernahme von rund 50% der Förderung. Die Kettenbahn wurde 1962 bis zum Rhein-Herne-Kanal abgerissen, da hier das neue Gruppenkraftwerk der STEAG gebaut wurde. Die Zeche erhoffte sich die Belieferung der Anlage. Als sie nicht erfüllt wurde kam der Abbruch bis zur Aufbereitung. Der Zechenverbund wurde durch einen Grubenbrand im Jahr 1965 beendet. Durch den Ausfall des Befahrungshaspels im Schacht 2 konnte der Brand nicht sofort gelöscht werden, da die Anfahrt von den anderen Anlagen wegen der Brandgase nur mit Sauerstoffgeräten möglich und daher ausgeschlossen war. Als die Grubenwehr endlich einfahren konnte war ein Löschen nicht mehr möglich. Der Schacht wurde mit Lehm im oberen Teil abgedichtet, um die Sauerstoffzuführung eizudämmen. Zwar war damit die Schachtanlage Recklinghausen gerettet, das Schicksal von Julia besiegelt. Der Brandherd wurde abgedämmt und das nicht mehr benötigte Gerüst von Julia 2 abgerissen. Das Baufeld wurde abgeworfen, da die Glut des Brandes erst nach Jahren abgeklungen wären. Das Fluten kam aus betrieblichen Gründen nicht in Frage. Nach dem Anschluss an die Zeche Ewald wurden das verbliebene Teilstück der Kettenbahn und die Kohlenwäsche in den Jahren 1975 und 1976 abgerissen.
Die Karte zeigt die Situation der Bergwerksanlagen um 1964. Die zentrale Aufbereitung besteht noch. Die Seilbahn zur Anlage Recklinghausen I ist schon demontiert. Die aufgeständerten Förderbänder waren komplett einghaust, damit keine Staubbelästigung entstand. Die Karte zeigt auch die Veränderungen seit damals, bedingt durch den Bau der A42 und A43. Das Umfeld wird heute vom Autobahnkreuz Herne beherrscht. An der Stelle der Aufbereitung liegt heute die Kohlemischanlage für das südlich des Kanals gelegene Kohlekraftwerk der STEAG, das auch nach einer Teilmodernisierung beim Bau des Blocks 4 1989 schlechte Zukunftsaussichten hat. Die Blöcke 1 und 2 wurden im Jahr 2000 bzw. 2013 stillgelegt, Block 3 folgt 2017.

Übersicht Schachtdaten

Schacht Teufbeginn Betrieb Stilllegung max. Teufe (m) Kokerei   
Von der Heydt 1 (Providence) 1864 1866 ab 1928 zu Julia 575 1869 - 1911
Von der Heydt 2 1867/94 1896 ab 1928 zu Julia 773  
Julia 1 (Barillon) 1867 1869 1966 566 1879 - 1947
Julia 2 1903 1907 1961 566  
Julia 3 1886 1888 1961 308  
RE I/1 (Clerget 1) 1869 1875 1931 566 1889 - 1931
1937 - 1945
RE II/1 (Clerget 2) 1882 1884 1972 850 1891 - 1928
RE II/2 1899 1901 1974 850  
RE I/2 1901 1905 1931 686  
Grullbadschacht 1938 1939 verpachtet an
König Ludwig
387  
RE II/3 (Nordschacht) 1940 1942 1974 840  
RE II/4 (Konrad Ende) 1961 1963 1974 840  


maximale Förderung 1.582913 1972 (Recklinghausen I und II)

maximale Förderung 1.665296 1957 (Recklinghausen mit Julia)

durchschnittlich 700000 - 1 Mio. t/a (Recklinghausen I und II)

durchschnittlich 1,5 Mio. t/a (Recklinghausen mit Julia)


Die maximale Förderung der Kernzeche Recklinghausen kam sicher dadurch zustande, dass kurz vor der Übernahme durch Ewald nur noch die besten Abbaubetriebe liefen und keine Vorrichtung betrieben wurde, ähnlich wie beim Raubbau im 2. Weltkrieg.


Recklinghausen I
Recklinghausen I Schacht 1 nach Rückbau 1956
Recklinghausen I
Recklinghausen I Schacht 2 nach Rückbau 1956
Recklinghausen I
Recklinghausen I Schacht 1 mit Protegohaube
Recklinghausen I
Detail Protegohaube
Recklinghausen I
Hinweis auf die zuletzt bestehende Verbindung mit Ewald
Recklinghausen I
Recklinghausen I Schacht 2 mit Markierung
Recklinghausen I
Markierung im Detail
Recklinghausen I
Bahnschranke, immer wieder geschlossen
Recklinghausen I
Holzplatz und Sägewerk um 1958
Recklinghausen I
Ehemalige Zechenverwaltung
Recklinghausen I
Waschkaue, heute Textilhandel für Übergrössen (Sheddach)
Recklinghausen I
Architekturdetail der Waschkaue
Recklinghausen I
Erhaltenes Ventilator- und Kompressorhallen
Recklinghausen I
Erhaltenes Ensemble am Zecheneingang
Recklinghausen I
Potenziell nutzbare Reste
Recklinghausen I
Zechenbrache mit Gara- gen und Werkshallen, rechts Sägewerk
Recklinghausen I
Ehemalige Beamtenhäuser am Zechentor
Recklinghausen I
Recklinghausen I nach der Modernisierung 1920er Jahre
Recklinghausen I
Recklinghausen I 1936
Recklinghausen I
Seilbahn von Reckling- hausen I zur Aufbereitung
Recklinghausen I
Zentrale Aufbereitung Recklinghausen 1936
Recklinghausen I
Zentrale Aufbereitung Recklinghausen 1936 Feinkohlenturm
Recklinghausen I
Zentrale Aufbereitung Recklinghausen Lageplan
Recklinghausen II
Recklinghausen II Schacht 1 mit Betonabdeckung
Recklinghausen II
Recklinghausen II Schacht 1
Recklinghausen II
Recklinghausen II Schacht 1 um 1978
Recklinghausen II
Recklinghausen II Schacht 1 und 2 um 1958
Recklinghausen II
Recklinghausen II Schacht 1 und 4 um 1978
Recklinghausen II
Recklinghausen II Schacht 1 um 1978
Recklinghausen II
Recklinghausen II Schacht 1 und 4 um 1988
Recklinghausen II
Recklinghausen II Schacht 2 mit Protegohaube ...
Recklinghausen II
... und nach deren Abbau 2011
Recklinghausen II
Recklinghausen II Schacht 2 um 1978 mit Tomsonbock
Recklinghausen II
Recklinghausen II Schacht 3 kurz vor dem Abriss
Recklinghausen II
Recklinghausen II Schacht 3 Infotafel
Recklinghausen II
Recklinghausen II Gelände Schacht 3
Recklinghausen II
Recklinghausen II Schacht 4
Recklinghausen II
Recklinghausen II Schacht 4
Recklinghausen II
Recklinghausen II Schacht 4
Recklinghausen II
Recklinghausen II Schacht 4 Hängebank
Grullbadschacht
Umbau Grullbadschacht 1949
Grullbadschacht
Grullbadschacht 1950 nach dem Umbau
Grullbadschacht
Grullbadschacht 1959
Grullbadschacht
Trainingszentrum am Grullbadschacht
Grullbadschacht
Grullbadschacht mit Nachfüllrohr und Protegohaube
Julia
Schacht Julia 1 (historische Ansicht von 1855)
Julia
Schacht Julia 1 um 1958
Julia
Schachtbereich Julia 1
Julia
Zugestellte Schacht- abdeckung Julia 1
Julia
Schacht Julia 2 mit neuer Verwaltung 1910
Julia
Schacht Julia 2 kurz vor dem Abriss 1972
Julia
Einzäunung am Schacht Julia 2
Julia
Infotafel Schacht Julia 2
Julia
Maschinenhäuser Schacht Julia 3
Julia
Lage Schacht Julia 3 (hinter dem Flatterband)
von der Heydt
Schacht von der Heydt 1 1940
von der Heydt
Schacht von der Heydt 1 Ende 1958
von der Heydt
Schacht von der Heydt 1
von der Heydt
Schacht von der Heydt 1
von der Heydt
Schacht von der Heydt 2 Ende 1958
von der Heydt
Schacht von der Heydt 2
von der Heydt
Schacht von der Heydt 2
von der Heydt
Wohnhäuser auf der Fläche von der Heydt
von der Heydt
Bereich der Schächte 1 und 2
von der Heydt
Seniorenzentrum auf der Zechenfläche
von der Heydt
Luftbild von 1928 - deutlich erkennbar ist die beengte Lage
von der Heydt
Luftbild 1950er Jahre - Nutzung durch die Kleinzeche

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