Zeche Sälzer in Essen-Altendorf

Anfang 1600 - 1962



Die Anfänge der eng mit den Kruppschen Werken verbundenen Zeche Sälzer gehen auf einen sehr frühen Stollenbergbau am Sälzerbach in Essen-Altendorf zurück, von dem sich auch der Name ableitet. Hier baute eine Reihe Zechen mit zum Teil langen Unterbrechungen Kohle ab. Sie schlossen sich zu immer größeren Betrieben zusammen und waren dadurch finanziell in der Lage etwa ab 1800 zum Tiefbau überzugehen. Der Sälzerbach wurde komplett von den Kruppschen Werken überbaut. Er lag etwa dort, wo sich der neue Park neben der Krupp-Thyssen Hauptverwaltung befindet. Die Quelle lag südlich vom Schacht Waldthausen. Im wesentlichen exisitierten drei Vorgänger.

1804 kam es zu einm Rechtsstreit zwischen den Gewerken von Neuack und Hoffnung um die Abbaurechte von Flöz Fünffußbank. Die damalige Situation zeigt die Kopie einer Karte durch den Markscheider der Zeche Sälzer. Hier ist auch die Lage von Röttgersbank erkennbar (siehe PDF).


Sälzer Altanlage

Sälzer alt
1804 konsolidierten Sälzer Ak und Neue Ak zu Ver. Sälzer & Neuack und planten gleichzeitig den Übergang zum Tiefbau. Dies gelang erst 1809 am Schacht Josina. Gleichzeitig entbrannte ein Streit mit der Nachbarzeche Hoffnung über den Kohleabbau unter deren Stollensohle, der 1812 gewonnen wurde. Die Karte zu diesem Streit zeigt anschaulich die Abbautechnik, bei der über viele kleine Schächte aus den vom Stollen erschlossenen Flözen Kohle gefördert wurde. Auch die Dimension der Schächte gegenüber der neuen Tiefbauanlage wird deutlich. Einige dieser Schächte, deren Lage einigermaßen zuzuordnen ist sind in der Karte zur Altanlage Sälzer eingetragen. Spuren haben sie nicht hinterlassen.
Die ersten Tiefbauschächte lagen an der Krämerstraße. Damals war das Umland unbebaut und die Bahnlinie mit dem Bahnhof Essen-West existierte noch nicht. Hier befand sich später der südwestliche Bereich des Kruppareals. Die stillgelegten Schächte wurden ab 1894 mit einer der größten Werkshallen überbaut. Die Mechanische Werkstatt Nr. 9 überdeckte mehr als 30000 m². Die Halle ist inzwischen abgerissen und die Fläche als Teil des Kruppgürtels in Neuplanung. Von den ehemaligen Schächten ist nichts erhalten. 1816 fanden erste Versuche mit der Koksherstellung in offenen Meilern statt, einer sehr ineffektiven Methode. Diese wurden 1830 durch sog. Koksbacköfen ersetzt. Die Koksprokuktion war lange die zweithöchste im Revier. Bei der Kohleförderung war die Anlage 1830 - 1832 mit rd. 30000 t/a die größte im Ruhrrevier.
Die Schächte wurden nach dem Gewerken Arnold Huyssen und seiner Frau Josina von Wengler benannt, sowie dem Gewerken Johann Wilhelm Waldthausen. Diese Praxis findet sich später auch bei allen weiteren Schächten, die u.a. nach Frauen der Familie Krupp benannt wurden.
Ein Pionier im Maschinenbau - Franz Dinnendahl - baute die Dampfmaschinen für die Schächte. Am Schacht Josina erstellte er die erste kombinierte Maschine für Wasserhaltung und Förderung. Wahrscheinlich war die Anlage die erste voll in Betrieb genommene Tiefbauzeche im Ruhrgebiet.
Ab 1937 waren alle Anlagen als Sälzer-Amalie zusammengefasst. Am Standort Amalie wurden danach die Förderung gehoben. Ab 1950 waren alle Restbetrieb von Sälzer-Amalie und Wolfsbank unter Sälzer-Amalie/Wolfsbank zusammengefasst. Nach der Neuordnung mit der Verfüllung nicht mehr benötigter Schächte hieß der Betrieb Amalie, der nur noch die geregelte Stilllegung erledigte.
1927 starben bei einem Streckenbruch auf Sälzer drei Bergleute, 1938 vier auf Amalie bei einer Sprengstoffexplosion im Streckenvortrieb und 1949 drei bei einer weiteren Explosion.

Sälzer-Neuack

Sälzer Neuack
Als Ersatz für die ungüstig gelegene erste Anlage wurden ab 1857 die Schächte Huyssen und Smits (später Schmits genannt) abgeteuft. Sie wurden als Doppelmalakoffanlage ausgeführt. Dies ist ein Indiz für die damals herausragende Stellung der Zeche. Der Bau einer solchen Anlage war sehr kostspielig, andererseits auf der Höhe der Technik. 1856/57 und noch eimal 1870/71 hatte Sälzer die die höchste Förderung im Revier. Namenspaten der Schächte waren die Gewerken Arnold Huyssen (später Bürgermeister von Essen) und Johann Schmits senior. aus Mülheim.
Die Anlage übernahm ab 1866 die gesamte Förderung des Grubenfelds. Der Schacht Waldthausen wurde Wetterschacht. Die Nähe zur Stadt Essen machte Probleme. Zur Vermeidung von Bergschäden durfte ab 1868 nur ein schachbrettartiger Abbau erfolgen, womit etwa die Hälfte der Vorräte nicht gewonnen werden konnte. Dies traf den Eigentümer Krupp nicht sehr hart, da er unter seinen Werksanlagen ohnehin auf einen Abbau mit möglichst wenig Bergsenkungen achtete. Das ab 1879 generelle Abbauverbot unter dem Stadtgebiet von Essen war dann eher eine Einschränkung. Um die Schachtanlage herum entstand das riesige Kruppareal, das nach 2010 komplett überplant und in den folgenden Jahren neu bebaut wurde. Erste Projekte wie der neue Stadtteilpark waren schnell verwirklicht.
Der Schacht Schmits liegt neben einem Gewerbebetrieb und ist mit einer Infotafel versehen. Der Schacht Huyssen ist mit einer Halle überbaut. Die Protegohaube auf der Dachfläche deutet seine Lage an. Der zugehörige Wetterschacht liegt am Rand der Halle und ist am Schachtdeckel erkennbar. Der Spülschacht liegt auf dem Parkplatz des neu gebauten Finanzamts. Er wurde für den Spülversatz der unter dem Kruppareal abgebauten Flöze benötigt, um Schäden an den Produktionsanlagen durch Bergsenkungen so weit wie möglich zu verringern. Er war hatte ungewöhnliche Dimensionen. Normalerweise wurde in einem bestehenden Schacht eine Rohrleitung eingebaut. Hier hatte der Schacht einen Durchmesser von sechs Metern und einem daneben liegenden Fahrschacht mit 2,5 m. Er war 65 m tief und hatte danach eine schräg verlaufende Verbindung zum Schacht Schmits. 2003 wurde der Schachtkopf aufwändig gesichert. Wegen seiner Lage auf dem Gelände der alten Kokerei bestanden auch noch viele unterirdische Verbindungen, die teilweise Methan ausgasten (geringe Mengen).

Amalie

Sälzer Amalie
Die Anlagen Helene und Amalia waren als Ver. Helene & Amalie bis 1927 eine betriebliche Einheit. Danach waren sie selbständig. Ab 1957 wurde die Förderung zusammengelegt. Die Fettkohle für die Kokerei wurde auf der Anlage Helene gefördert, die anderen Sorten auf Amalia. Hier bestand eine Brikettfabrik von 1910 - 1967. Die Schächte wurden nach den Frauen der Familie Krupp benannt - in diesem Fall nach Helene Amalie Krupp.
In Essen-Altendorf wurde ab 1840 der Schacht Amalia abgeteuft, der mit dem Abteufen eines weiteren Schachts (Amalie) zum Wetterschacht wurde. 1855 war die Zeche die größte im Ruhrrevier mit 154107 t Förderung. Bei zwei Kohlenstaubexplosionen kamen 1921 zwölf und 1922 24 Bergleute ums Leben.
Der Schacht Amalia erhielt 1902 ein leider abgerissenes markantes Förderüst in Stahlfachwerkbauweise, das mit dem heute noch erhaltenen von Schacht Marie eine unverwechselbare Landmarke darstellte. Beide Schächte waren Ende 2017 noch Teil der Zentralen Wasserhaltung der RAG. 1938 wurde hier die erste Schwarz-Weiss-Kaue der Welt errichtet. Bis dahin wurde die schmutzige Arbeitskleidung zusammen mit der Alltagskleidung in einem Raum aufbewahrt. Nach Bombardierungen kam im Oktober 1944 die völlige Betriebseinstellung einschließlich Kokereien und Brikettfabrik. Im September 1945 konnte der Betrieb wieder aufgenommen werden.
Erhalten sind einige Werkstattgebäude und die Verwaltung. Hier ist ein aufwändiges Relief im Eingangsbereich erhalten. Das Fördergerüst und die Schachthalle am Schacht Amalia stehen unter Denkmalschutz. Die Reste des noch länger genutzten Kraftwerks wurden mit der Planung des Kruppgürtels gesprengt.

Helene

Helene
Die Anlage Helene lag in Essen-Altenessen. Sie gehörte zu Ver. Helene & Amalie. Das Abteufen des Schachts Helene begann 1870. Die Förerung wurde 1873 aufgenommen. Nach dem Durchschlag mit Amalie 1878 bestand ein betrieblicher Verbund. 1902 wurde in den Malakoffturm von Schacht Helene ein eisernes Fördergerüst eingebaut. Mit dem 1901 in Betrieb gegangenen Schacht Bertha bestand die Gesamtanlage Sälzer jetzt aus drei Doppelschachtanlagen. Ab 1918 wurde die Kohle im Schacht Bertha gefördert. Bis zur kompletten Eingliederung in Amalie 1927 bestand ein eigenständiger Betrieb.
Nach der Stilllegung war das Zechengelände als Teil der Trasse für die A52 vorgesehen. Erst nach der Aufgabe dieser Planung wurde es zum Helenenpark umgestaltet und dient heute der Naherholung. Hier befindet sich hier auch eine Bezirkssportanlage. Im Bereich der nicht frei zugänglichen Schächte haben die Stadtwerke Essen einen Betriebshof eingerichtet. Einige Gebäude im ehemaligen Eingangsbereich sind erhalten, darunter auch ein 1927 erbautes Verwaltungs- und Kauengebäude des Architekten Edmund Körner. 1983 wurde dieses Gebäude unter Denkmalschutz gestellt und nach 1989 im Rahmen der IBA Emscher Park restauriert und neu genutzt. Hier kann in einer Indooranlage Freeclimbing betrieben werden (Sport- und Gesundheitszentrum Helene). Das Gebäude ist Teil der Route der Industriekultur.

Sälzer Barbara
Der Schacht Barbara wurde ab 1922 als Luftschacht für die beiden Anlagen Amalie und Helene abgeteuft. Er war mit 1215 m der tiefste Schacht in Essen. Ursprünglich war er auch als Förderschacht geplant. Duch die wenige Jahre später einsetzende Bergbaukrise wurde der Plan aufgegeben. Es gab nur wenige Betriebsgebäude (kleines Strebengerüst mit Maschinengebäude, Lüfter und Werkstätten), die alle nach der Stilllegung abgerissen wurden. Heute wird die Fläche vom Ausbildungszentrum der Bauindustrie NRW genutzt.

Übersicht Schachtdaten

Schacht Teufbeginn Inbetriebnahme Stilllegung max. Teufe (m) Kokerei
Arnold 1807 1809 1825 46 1816 - ca. 1866
Josina 1807 1809 1825 42  
Waldthausen 1822 1822 1875 146  
Huyssen 1842 1843 1966 854  
w Fünffußbank 1854 1854 1926 421  
Schmits 1857 1862 1961 685  
Spülschacht ca. 1900 ca. 1900 1926 65  
Amalia 1840 1843 1919 159  
Amalie 1850 1852 1966 975 1871 - 1944
Helene 1870 1873 1966 975 1876 - 1963
Bertha 1898 1900 1966 975  
Amalie 2 (Marie) 1904 1908 1966 975  
Barbara 1922 1926 1966 1182  


Sälzer & Neuack - maximale Förderung 608957 t 1917
Sälzer & Neuack - durchschnittlich 300000 - 500000 t/a

Helene & Amalie - maximale Förderung 1.031785 t 1913
Helene & Amalie - durchschnittlich 600000 - 800000 t/a


Die Zeche Wolfsbank hatte sehr alte Vorgängerbetriebe. Von 1575 bis 1806 wird eine Stollenzeche am Hof Wollf erwähnt. Das abgebaute Flöz (damals Bank genannt) mit dem Hof ergeben den späteren Zechennamen Wolfsbank. Der Betrieb ruhte teilweise Jahrzehnte lang. 1763 wurde ein neuer Stollen angesetzt, der bis 1798 nur einen geringen Ertrag brachte. Etwa 1820 wurde ein Tiefbau angestrebt, der vom Bergamt Essen erst 1838 erlaubt wurde.
1899 wurde die Schachtanlage Neu-Wesel übernommen und 1954 die Schachtanlage Carolus Magnus. Ab 1956 begann der Verbund mit der Anlage Sälzer-Amalie. Die Fettkohle wurde auf Wolfsbank gefördert, die Ess- und Magerkohlen auf Amalia. Der 1960 abgeschlossene Verbund wurde wegen der fehlenden langfristigen Perspektive aller Kruppzechen eingeleitet und endete in der geregelten Stilllegung 1966. Die Schachtanlage Wolfsbank bewirkte zwar eine Entwicklung der Landgemeinde Borbeck, war aber nicht so prägend wie die Zeche Amalie für Essen-Altendorf. Die Betriebsflächen waren deutlich kleiner und es entstanden keine größeren Zechensiedlungen.
Es ereigneten sich zahlreiche Unglücke in der Anfangsphase, besonders Schlagwettterxplosionen durch die gasreichen Fettkohlenflöze. 1879 zwei Tote, 1882 drei, zwei und drei Tote bei drei Explosionen. 1892 starben zehn Bergleute bei einer Schlagwetter/Kohlenstaubexplosion und drei bei einer Schlagwetterexplosion im Jahr 1918.
Die 1930 übernommene Schachtanlage Christian Levin hatte starke Probleme mit Wassereinbrüchen und kam nur schleppend in Gang. Sie bildete lange Zeit (1870 - 1937) eine Betriebseinheit mit der Zeche Neu-Cöln unter dem Namen König Wilhelm. Die Namen leiten sich ab vom damaligen Generaldirektor des Kölner Bergwerksvereins Christian Lemmé Lévin; Neu-Cöln bezieht sich auf den Eigentümer Kölner Bergwerksverein (später nach Essen-Altenessen verlegt) und König Wilhelm auf Friedrich Ludwig von Preußen, der ab 1871 Deutscher Kaiser war. Beide Anlagen waren mit einer aufständerten Seilbahn verbunden.
1937 wurde in einer Störung ein Bleierzgang aufgefahren. Von 1938 bis 1958 wurde das Erz abgebaut. Die Ausbeute lag bei 24000 - 36000 t/a mit maximal 39265 t 1951. Die ab 1943 zur Friedrich Krupp AG gehörende Anlage blieb ab 1960 noch bis zur Gesamtstilllegung förderfähig ohne weitere Aktivitäten.
Von größeren Unglücken mit Toten blieb die Zeche verschont.


Wolfsbank

Wolfsbank 1

Wolfsbank 2/3
Nachdem die alte Stollenzeche erschöpft war lief der neue Tiefbau schleppend an. Es wurden fast von Beginn an schlechte Prognosen erstellt. Die regelmäßige Förderung begann 1844. Der erste Schacht der Zeche Wolfsbank war typisch für eine frühe Tiefbauanlage. Die Betriebsfläche war recht klein und die die Tagesanlagen bestanden aus einem Schachthaus mit angebautem Kesselhaus für die Dampfmaschinen (Wasserhaltung/Förderung). Die Bergleute kamen über Fahrten in die Grube, Seilfahrt war noch nicht erlaubt. Dazu kamen einige Werkstätten und ein kleines Verwaltungsgebäude. Die Kohle wurde mit Pferdefuhrwerken abtransportiert. Förderung bei lag 25000 t/a. Da der Schacht später nur zur Bewetterung (bis 1896) diente und keine Kokerei existierte ist die Fläche komplett überbaut. Eine Hinweistafel an einem Verbindungsweg erinnert an den Schacht. Er wurde mit einer Betonabdeckung, auf der eine Revisionsöffnung sitzt verschlossen. Diese liegt für Inspektionen zugänglich zwischen zwei Gärten. Die kleine Halde wurde komplett abgetragen. Zeitweilig bestand eine Pferdebahn zum Schacht Wolfsbank 2 (1856 bis maximal 1884 mit der Fördereinstellung).
Die nahe am Borbecker Zentrum gelegene Anlage 2/3 war stärker prägend für den Stadtteil, allein durch die deutlich größere Betriebsfläche und längere Laufzeit. Sie war insgesamt eine mittelgroße Zeche. Direkt neben der Anlage gab es bis in die 1950er Jahren noch einige freie Flächen mit Wiesen. Der Schacht 1 bestand aus einem größeren Schachthaus, an dem alle weiteren Betriebsgebäude angebaut waren. Diese kompakte Bauweise war bei den Tiefbauzechen um die Mitte des 19. Jahrhunderts Stand der Technik. Aus solchen Anlagen entwickelten sich die deutlich wuchtigeren Malakowtürme.
Wegen starker Wasserzuflüsse dauerte das Abteufen des Schachts knapp zehn Jahre. Dennoch begann der Kohleabbau mit sehr gute Aussichten, da mehrere mächtige Flöze ( ca. 1 - 1,80 m) erschlossen wurden, die gute Kokskohle lieferten und den Bau einer Kokerei ermöglichten. Kokereien waren i.d.R. die profitabelsten Zechenbetriebe. Ab dem Jahr 1900 wurden die Stadt Essen und mehrere Bergische Städte mit Leuchtgas (für Gaslaternen) beliefert.
Nach dem 2. Weltkrieg waren wie auch bei den im o.a. Verbund zusamengefassten Zechen die wirtschaftlichen Vorräte erschöpft und ab 1960 wurde nur noch die Kohle für die Kokerei gefördert, die bis 1966 weiter lief.
Nach der Stilllegung entstand ein Gewerbegebiet unter Nutzung einiger Zechenbauten. Randlich im Bereich der Zechenhalde entstand Wohnbebauung. Schacht 2 mit seiner Protegohaube liegt in einem Grünstreifen an der Erschließungsstraße, Schacht 3 - auch mit Protegohaube - am Rand eines Betriebsparplatzes. Beide sind gut einsehbar. Die lang gestreckte Zechenkolonie mit den für diesen Typ kleinen Häusern ist teilweise erhalten (Pockweg).

Neu-Wesel

Direkt am Schloß Borbeck lag die Zeche Neu-Wesel. Sie war eine der frühen Mergelzechen und stand unter keinem guten Stern. Der stark Wasser führende Mergel bedingte beim Abteufen des Schachts Louise eine Unterbrechung von einem Jahr, da eine Dampmaschine zum Abpumpen nötig wurde. Nach nur 15 Jahren brannte 1858 das Schachtgebäude ab. Damals waren alle Gebäude aus Holz bzw. in Industriefachwerk ausgeführt. Erst nach der Verwendung von Gusseisen, das ab etwa 1870 die nötige Qualität erreichte wurde die Situation sicherer. Als Folge des Brandes soff der Schacht ab. Als er ab 1872 wieder aufgewältigt wurde stürzte er ein und konnte erst 1873 wieder in Betrieb gehen. Der Schacht erhielt einen kleinen malakoffartigen Schachtturm. 1875 traten wieder starke Wasserzuflüsse auf, der Betrieb wurde eingestellt. 1879 begann der Verbund mit Wolfsbank ohne Nutzung bis 1884. Danach wurde der Schacht wieder aufgewältigt und als Wetterschacht genutzt. 1889 endete die Eigenständigkeit mit der koplettten Übernahme. Bis 1929 nutzte Wolfsbank den Schacht und warf ihn danach ab, da er völlig marode war. Eine Anschlussbahn zum Bahnhof Bergeborbeck ging 1857 in Betrieb. Sie wurde wegen der Folgen des Brandes 1858 im folgenden Jahr abgebaut.
Heute stehen Wohnhäuser und Geschäftshäuser auf der Betriebsfläche. Der Schacht auf einem Parkplatz ist am Revisionsdeckel erkennbar. Der Wetterschacht liegt auf einem weiteren Parkplatz und hat ebenfalls einen Revisionsdeckekel.
Der Name der Zeche geht auf die Gewerken zurück, die aus Wesel stammten und damit ihr finanzielles Engagement kenntlich machten. Die Fördermenge lag bei 30000 - 100000 t/a.
Der Schachteinsturz wirkte sich länger aus. 1956 wurde der Schacht abgerissen und mit einer Betonabdeckung bis fünf Metern unter Geländeniveau auf der Schachtausmauerung neu gesichert. 2012 wurden weitere Betoninjektionen nötig, da noch immer keine Standsicherheit gegeben war. Nur die Revisionsöffnungen der beiden Schächte erinnern an die Zeche.

Carolus Magnus

Lorchen

Carolus Magnus
Ursprünglich war der Schacht Lorchen nur als Schürfschacht für den Kohlenachweis geteuft worden. Dabei traten große Probleme mit Wasserzuflüssen auf wie später auch beim Schacht Carolus Magnus 1. Er wurde dann doch zur Förderanlage ausgebaut, da die Gewerkschaft Constantin der Große angrenzend Kohle gemutet hatte. Diese hatte keinen eigenen Schacht und bis zu ihrer Übernahme 1872 wurde ihre Förderung im Schacht Lorchen gehoben. 1852 fanden hier erstmals im Ruhrgebiet Versuche zur Kokserzeugung in englichen Bienenkorböfen statt, die aber wieder aufgegeben wurden. Das Verfahren war ineffektiv, da keine Nebenprodukte anfielen. Der Schacht war 1890 in einem so schlechten Zustand, dass 1870 die Förderung eingestellt wurde. 1895 wurde er verfüllt. Das Grubenfeld wurde ab 1869 von Carolus Magnus aus abgebaut.
Heute befinden sich Wohnhäuser auf dem Betriebsgelände. Der Schacht mit Protegohaube liegt in einer Garagenanlage.
Die Zeche Carolus Magnus war eine der kleineren Zechenanlagen. Der Name ist die lateinische Form von Karl dem Großen. Sie lag im damals fast menschenleeren Emscherbruch, der durch die von ihr verursachten Bergsenkungen erheblich versumpfte. Die lukrativen Kohlevorräte (Fettkohle zur Verkokung) waren schon 1930 erschöpft, womit etwa 25% der Fördermenge ausfiel. Im 2. Weltkrieg wurde die Anlage stark zerstört und bis 1951 wurden nur noch Restvorräte abgebaut. Ab 1954 übernahm Wolfsbank die Schächte 1 und Catho, die sie noch bis 1962 bzw. 1958 als Außenschächte nutzte. Die eigene Förderung lag bei 200000 - 300000 t/a mit dem Maximum 409190 t 1929. 1908 starben acht Bergleute bei einer Sprengstoffexplosion unter Tage.
Heute befindet sich hier ein Gewerbegebiet. Die Schächte sind nicht frei zugänglich und haben offenbar keine sichtbaren Spuren hinterlassen. Ein Fördermaschinenhaus war 1991 noch vorhanden.
Auch auf Carolus Magnus gab es Schlagwetterexplosionen, 1881 zwei Tote und 1882 drei Tote und zwei Verletzte. Bei einer Sprengmittelexplosion 1908 gab es elf Tote und neun Verletzte. Ein Grubenbrand 1909 forderte zwei Tote.

Übersicht Schachtdaten

Schacht Teufbeginn Inbetriebnahme Stilllegung max. Teufe (m) Kokerei
Wolfsbank 1 1938 1844 1896 226  
Wolfsbank 2 1850 1860 1966 756 1879 - 1966
Wolfsbank 3 1901 1904 1966 975  
Neu-Wesel 1 (Louise) 1841 1843 1929 569  
Neu-Wesel 2 (w) 1844 1844 1859 100  
Schacht Lohrchen 1841 1848 1895 230  
Carolus Magnus 1 1864 1869 1962 887 1906 - 1930
Carolus Magnus 2 (Catho) 1891 1893 1958 707  
Carolus Magnus 3 1925 1926 1951 707  


maximale Förderung 665705 t 1937
durchschnittlich 300000 - 400000 t/a


Christian Levin

Christian Levin 1/2

Christian Levin 3
Die Inbetriebnahme des Schachts Christian Levin 1 ist ein Musterbeispiel für die Probleme mit Wassereinbrüchen beim Abteufen durch den Emschermergel. Nach dem Absaufen im Jahr 1854 wurden drei Jahre später die Arbeiten wieder aufgenommen. Aus Geldmangel wurde der Schacht 1860 nach dem Ausmauern bewusst unter Wasser gesetzt. Nach dem Aushärten und dem Sümpfen wurden noch bis 1862 zwei Fördersohlen angesetzt und dach der Betrieb eingestellt. Man wartete auf wirtschaftlich bessere Zeiten. Der Schacht soff wieder ab.
Im Jahr 1871 mit dem neuen Besitzer konnte der Betrieb unter dem Namen König Wilhelm wieder aufgenommen werden. Schon 1876 gab es neue Wasserzuflüsse, wodurch die tiefste Sohle absoff. Erst 1888 konnten die Probleme mit dem Wasser beendet werden. Des Abteufen von Schacht 2 wurde gestundet und zuerst unter Tage der untere Teil fertiggestellt. 1927 folgte des fehlende Stück von über Tage. Die Verbindung mit der Zeche Neu-Cöln ab 1870 endete mit deren Stilllegung 1931. Danach lief der Betrieb wieder unter dem Namen Christian Levin.
Ab 1954 bestand ein Durchschlag mit der Krupp-Zentralschachtanlage Sälzer-Amalie. 1960 erfolgte die Stilllegung mit dem Anschluss an Wolfsbank mit einer kurzzeitigen Förderung der noch vorgerichteten Kohlen. Danach blieb die Zeche weiter förderbereit, obwohl schon klar sein musste, dass weder Kohle noch Erz rentabel abzubauen war.
Auf der Betriebsfläche besteht heute ein kleines Gewerbegebiet, den größeren Teil nimmt ein Tanklager ein. Der Schacht 1 liegt eingezäunt in einem Grünstreifen, Schacht 2 auf einer Lager- und Parkfläche eines Gewerbetriebes. Beide sind am Revisionsdeckel zu erkennen. Interessant ist die Orientierungsmöglichkeit anhand der Eckkneipe am ehemaligen Zechentor. Sie ist fast unverändert wie alte Fotos zeigen.
Der Wetterschacht Christian Levin 3 wurde zwischen den Anlagen Christian Levin und Neu-Cöln gemeinsam für beide Zechen abgeteuft. Nach dem Abriss der wenigen Betriebsgebäude ist auf der Fläche ein Gehölz entstanden, das unauffällig im angrenzenden Grünbereich liegt. Der Schacht ist an der Revisionsöffnung erkennbar, allerdings nicht leicht zu finden.

Neu-Coeln

Neu-Cöln
Die kleinere Anlage Neu-Cöln hat im Namen den Bezug zu den Kapitalgebern aus Köln, deren Kölner Bergwerksverein in Essen-Altenessen mehrere Zechen betrieb. Auch hier gab es Wasserprobleme. Nach nur acht Jahren soff die Zeche 1859 nach einem Wassereinbruch ab und erst 1871 konnte der Betrieb gleichzeitig mit Christian Levin neu aufgenommen werden. Von 1852 - 1858 bestand eine Koksproduktion mit Meilern, die wegen geringer Effektivität (keine Gewinnung von Nebenprodukten) eingestellt wurde. Die Förderung erreicht nur maximal 70258 t.
Es existierte ab 1922 ein Nebenschacht, der in Karten wie ein normaler Tagesschacht eingezeichnet ist. Dabei handelt es sich um einen Blindschacht von der sechsten Sohle (520 m) zur siebten Sohle (751 m).
Unter Nutzung einiger Restgebäude befindet sich hier ein Gewerbegebiet, die ehemalige Haldefläche ist in einem kleinen Grünbereich aufgegangen. Der Schacht 1 liegt nicht frei zugänglich auf Betriebsgelände, der Schacht 2 mit dem markierten Schachtdeckel in einer kleinen Grünanlage. Die Schächte wurden 1961 verfüllt. Das Gerüst von Schacht 2 wurde 1942 demontiert und am Schacht Hugo 7 in Gelsenkirchen leicht verändert wieder aufgestellt.

Übersicht Schachtdaten

Schacht Teufbeginn Betrieb Stilllegung max. Teufe (m) Kokerei/Brikettfabrik
Christian Levin 1 1854 1870 1960 975 1873 - 1886/1905 - 1960
Christian Levin 3 1895 1896 1960 559  
Christian Levin 2 1919 1928 1960 975 1937 - max. 1945 (B)
Neu-Cöln 1 1845 1871 1931 520 1904 - 1931
Neu-Cöln BS 1919 1920 1931 231  
Neu-Cöln 2 1922 1926 1931 751  


Der ab 1937 bestehende Verbund Sälzer-Amalie erreichte bei der Förderung anfangs über 900000 t/a mit einem Maximum von 929126 t 1940. Diese Zahlen sind wohl durch Raubbau im Krieg zu erklären. Später wurden nur noch etwa 600000 t erreicht. Diese Menge reichte für einen langfristig wirtschaftlichen Betrieb nicht aus und führte zum Stilllegungsbeschlusss. Nach dem Zusammenschluss mit der Zeche Wolfsbank im Jahr 1960 stieg die Förderung noch einmal auf 1 - 1,2 Mio. t/a. Dies sicher nur durch Abbau der profitabelsten Kohlepartien, geringerem Aufwand für die Vorrichtung und Abwerfen aller unrentablen Teilbetriebe. 1967 endete der Gesamtbetrieb.


Sälzer Neuack
Bereich der Stollenzechen am Kruppgürtel 2011
Sälzer Neuack
Zeche Sälzer Neuack um 1850
Sälzer Neuack
Zeche Sälzer Neuack um 1850
Sälzer Neuack
Zeche Sälzer Neuack um 1860
Sälzer Neuack
Zeche Sälzer Neuack 1852 Aufriss
Sälzer Neuack
Sälzer Neuack - vorgeschriebener Abbau mit verbleibenden Kohlepfeilern
Sälzer Neuack
Zeche Sälzer Schacht Huyssen im Jahr 2011
Sälzer Neuack
Zeche Sälzer Schacht Huyssen im Jahr 2011
Sälzer Neuack
Zeche Sälzer Schacht Smits im Jahr 2011
Sälzer Neuack
Zeche Sälzer Schacht Smits im Jahr 2011
Sälzer Neuack
Zeche Sälzer Schacht Smits im Jahr 2011
Sälzer Neuack
Zeche Sälzer Luftschacht im Jahr 2011
Sälzer Neuack
Zeche Sälzer Luftschacht im Jahr 2011
Sälzer Neuack
Zeche Sälzer Spülschacht im Jahr 2011
Sälzer Neuack
Zeche Sälzer Spülschacht im Jahr 2011
Sälzer Amalie
Sälzer Amalie Aufriss Schachthaus 1856
Sälzer Amalie
Sälzer Amalie Aufriss Schachthaus 1856
Sälzer Amalie
Sälzer Amalie Aufriss Schachthaus 1856
Sälzer Amalie
Sälzer Amalie Aufriss Schachthaus 1856
Sälzer Amalie
Zeche Sälzer Amalie in der 1920er Jahren
Sälzer Amalie
Zeche Sälzer Amalie Schacht Marie 1978
Sälzer Amalie
Zeche Sälzer Amalie Schacht Marie 1978
Sälzer Amalie
Zeche Sälzer Amalie Schacht Marie 1978
Sälzer Amalie
Zeche Sälzer Amalie Schacht Marie 2011
Sälzer Amalie
Zeche Sälzer Amalie Schacht Marie 2011
Sälzer Amalie
Zeche Sälzer Amalie ungefähre Lage Wetterschacht 2011
Sälzer Amalie
Zeche Sälzer Amalie Schacht Marie 2011
Sälzer Amalie
Zeche Sälzer Amalie 2011 Verwaltung
Sälzer Amalie border=
Zeche Sälzer Amalie Schacht Amalie 2011
Sälzer Amalie
Zeche Sälzer Amalie Schacht Amalie 2011
Sälzer Amalie
Zeche Sälzer Amalie Schacht Amalie 2011
Sälzer Amalie
Zeche Sälzer Amalie Schacht Barbara 2011
Sälzer Amalie
Zeche Sälzer Amalie Schacht Barbara 2011
Sälzer Amalie border=
Zeche Sälzer Amalie Schacht Barbara 2011
Sälzer Helene
Zeche Sälzer Helene Luftbild im Jahr 1926
Sälzer Helene
Zeche Sälzer Helene Luftbild im Jahr 1926
Sälzer Helene
Zeche Sälzer Helene Schacht Bertha 2011
Sälzer Helene
Zeche Sälzer Helene Schacht Bertha 2011
Sälzer Helene
Zeche Sälzer Helene Verwaltung
Sälzer Helene
Zeche Sälzer Helene Verwaltung
Carolus Magnus
Zeche Carolus um das Jahr 1930
Carolus Magnus
Zeche Carolus Magnus Maschinenhaus im Jahr 1991
Carolus Magnus
Zeche Carolus Magnus Schacht Lorchen im Jahr 2011
Carolus Magnus
Zeche Carolus Magnus Schacht Lorchen im Jahr 2011
Carolus Magnus
Zeche Carolus Magnus Schacht Lorchen im Jahr 2011
Christian Levin
Zeche Christian Levin im Jahr 1926
Christian Levin
Zeche Christian Levin im Jahr 1926 im Luftbild
Christian Levin
Zeche Christian Levin im Jahr 1926 mit Kettenbahn
Christian Levin
Zeche Christian Levin 1/2 im Jahr 1956 mit Eckkneipe
Christian Levin
Zeche Christian Levin Schacht 1 im Jahr 2011
Christian Levin
Zeche Christian Levin Schacht 1 im Jahr 2011
Christian Levin
Zeche Christian Levin Schacht 1 im Jahr 2011
Christian Levin
Zeche Christian Levin Schacht 2 im Jahr 2011
Christian Levin
Zeche Christian Levin Schacht 2 im Jahr 2011
Christian Levin
Zeche Christian Levin Schacht 3 im Jahr 1913
Christian Levin
Zeche Christian Levin Schacht 3 im Jahr 2011
Christian Levin
Zeche Christian Levin Schacht 3 im Jahr 2011
Christian Levin
ehemalige Eckkneipe neben Christian Levin
Neu Cöln
Zeche Neu-Cöln im Jahr 1912
Neu Cöln
Zeche Neu-Cöln im Jahr 1913
Neu Cöln
Zeche Neu-Cöln Kokerei im Jahr 1913
Neu Cöln
Zeche Neu-Cöln Schacht 1 im Jahr 2011
Neu Cöln
Zeche Neu-Cöln Schacht 1 im Jahr 2011
Neu Cöln
Zeche Neu-Cöln Schacht 2 im Jahr 2011
Neu Cöln
Zeche Neu-Cöln Schacht 2 im Jahr 2011
Neu Cöln
Zeche Neu-Cöln Schacht 2 im Jahr 2011
Neu Cöln
Gerüst von Neu-Cöln Schacht 2 am Standort Hugo Nord
Neu-Wesel
Zeche Neu-Wesel aus der Luft im Jahr 1926
Neu-Wesel
Zeche Neu-Wesel Schachthaus im Jahr 1939
Neu-Wesel
Zeche Neu-Wesel Sanierung Schacht Louise 2011 vor der Sanierung
Neu-Wesel
Revisionsöffnung Schacht Louise
Neu-Wesel
Protegohause neben Schacht Louise
Neu-Wesel
Sanierungsarbeiten am Schacht Louise im Jahr 2012
Neu-Wesel
Wetterschacht Neu-Wesel im Jahr 2011
Neu-Wesel
Wetterschacht Neu-Wesel im Jahr 2011
Neu-Wesel
Wetterschacht Neu-Wesel im Jahr 2011
Wolfsbank
Zeche Wolfsbank Schacht 1 1926 Halde mit abgeräumter Betriebsfläche
Wolfsbank
Zeche Wolfsbank Schacht 1 Gedenktafel
Wolfsbank
Zeche Wolfsbank Schacht 1 im Jahr 2011
Wolfsbank
Zeche Wolfsbank Schacht 1 im Jahr 2011
Wolfsbank
Zeche Wolfsbank 2/3 im Jahr 1889
Wolfsbank
Zeche Wolfsbank 2/3 im Jahr 1902
Wolfsbank
Zeche Wolfsbank 2/3 im Jahr 1913
Wolfsbank
Luftbild Zeche Wolfsbank 2/3 im Jahr 1923
Wolfsbank
Zeche Wolfsbank Schacht 2 im Jahr 2011
Wolfsbank
Zeche Wolfsbank Schacht 2 im Jahr 2011
Wolfsbank
Zeche Wolfsbank Schacht 2 im Jahr 2011
Wolfsbank
Zeche Wolfsbank Schacht 3 im Jahr 2011
Wolfsbank
Zeche Wolfsbank Schacht 3 im Jahr 2011
Wolfsbank
Zeche Wolfsbank Schacht 3 im Jahr 2011